Schimmel am Fenster und am Fensterrahmen

Gerade in den kalten Monaten des Jahres besteht die Gefahr der Schimmelbildung am Fenster oder am Fensterrahmen. Der Befall mit diesen Pilzen sieht nicht nur unschön aus, sondern kann ernsthafte gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Ist der Schimmel einmal da, sollte deshalb schnell reagiert werden. Damit Sie wissen, was im Falle des Falles zu tun ist, geben wir Ihnen nachfolgend ein paar nützliche Tipps an die Hand.

Was zeichnet schwarzen Schimmel eigentlich aus?

Schwarzschimmel ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Schimmelpilze mit dunkler Färbung. Typisch für diese Pilze ist die kreisförmige Ausbreitung an den betroffenen Stellen. Die Sporen der Schimmelpilze werden durch die Luft übertragen und können so größere Entfernungen überwinden. Hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Luftzirkulation und milde Temperaturen bieten optimale Bedingungen für die schnelle Vermehrung der Sporen. Außerdem begünstigt falsches Lüften die Vermehrung dieser Pilze.

Warum bildet sich Schimmel an neuen Fenstern schneller?

Der Vorteil neuer Fenster liegt vor allem darin, dass ihre Dämmwirkung ausgezeichnet ist. Werden neue Fenster allerdings in einem Altbau montiert, kann es hier leicht zur Bildung von Schimmel kommen. Die schlechten Dämmeigenschaften der Altbau-Fassade und die damit einhergehende hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen in Kombination mit der Luftundurchlässigkeit der neuen Fenster Schimmel an den Fenster Laibungen und in den Ecken der Räume.

Schwarzschimmel am Fenster und am Fensterrahmen entfernen in 5 Schritten

Ist der Schimmel einmal vorhanden, muss dieser unbedingt entfernt werden. Wie die Entfernung besonders effizient funktioniert, erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Schritt 1: Öffnen Sie während der Entfernung das Fenster, damit die Schimmelsporen nach außen gelangen. Das erste Mittel zur Entfernung ist warmes Seifenwasser, um die Oberfläche aufzuweichen. Reinigungsmittel kann so besser eindringen und effektiver wirken.
  • Schritt 2: Verteilen Sie das Reinigungsmittel mit Hilfe einer Sprühflasche auf der betroffenen Fläche und lassen Sie es etwa eine viertel Stunde einwirken. Als Reinigungsmittel gegen Schimmel eignen sich 80 prozentiger Alkohol, zum Beispiel Spiritus, Essig oder ein extra Schimmelreiniger. Beachten Sie, dass für Holzfenster spezielle Schimmelreiniger benötigt werden, da das Material sonst stark angegriffen wird.
  • Schritt 3: Bearbeiten Sie die Fläche anschließend mit einem Schwamm und entfernen Sie den Schimmel restlos.
  • Schritt 4: Wischen Sie mit einem weichen Lappen und klarem Wasser nochmals über die betroffene Stelle des Fensters. Trocknen Sie diese anschließend gründlich ab.
  • Schritt 5: Lassen Sie das Fenster noch etwas geöffnet, damit die Dämpfe der Reiniger komplett abziehen können und die gereinigte Stelle gut trocknet.

Weitere hilfreiche Tipps & Tricks zur Schimmelbekämpfung, erfahren Sie auch in unserem Artikel „Schimmel am Fenster richtig entfernen“ .

Wie beugt man Schimmel am Fenster am besten vor?

Um der Schimmelbildung vorzubeugen, ist es vor allem wichtig regelmäßig und richtig zu lüften. Hier heißt das Zauberwort Stoßlüften. Öffnen Sie hierfür Ihr Fenster so weit wie möglich für eine Viertelstunde und sorgen Sie für genügend Durchzug. Diesen Vorgang sollten Sie etwa dreimal täglich wiederholen. Haben Sie in Ihrem Zuhause gegenüberliegende Fenster, öffnen Sie für eine Querlüftung beide. Nicht zu empfehlen ist, das Fenster über einen längeren Zeitraum in gekippter Position zu lassen.

Gerne beraten wir Sie bei Schimmelbefall oder in anderen Fenster-Notfällen individuell – kontaktieren Sie Ihre Fensterexperten im Großraum München von Rumpfinger ganz einfach telefonisch unter +49 (8124) 53 23-0 oder über unser einfaches Kontaktformular!

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