Jetzt ist die höchste Zeit, Ihre Fenster auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten: Im Winter sind sie kaltem Wind, Frost, Schneefall und niedrigen Temperaturen ausgesetzt, müssen aber trotzdem funktionstüchtig bleiben. Mit ein paar einfachen Handgriffen überstehen Ihre Fenster die widrigen Bedingungen problemlos!

Erstens: Fenster putzen

Die wichtigste Pflegemaßnahme vor dem Winter ist das gründliche Fensterputzen. Reststaub und Straßenschmutz sind nämlich ein idealer Nährboden für viele Mikroorganismen, die wiederum die Schutzschicht der Fensterprofile nach und nach zerstören und in Folge die Fenster beschädigen.

Putzen Sie Ihre Fenster am besten bei bedecktem Wetter, weil sie in voller Sonne schneller austrocknen, was zu Schlieren führt. Suchen Sie sich lieber wärmere Tage, da bei Frost die Fensterscheiben zerbrechlicher sind.

Haushaltstipps aus Omas Trickkiste erleichtern oft das Leben – fürs Fensterputzen gilt dies nur bedingt: Wasser mit Essig oder Zeitungspapier sind fürs Fensterputzen nicht geeignet, weil sie die Fenster in der Regel noch schmutziger machen. Aggressive Reinigungsmittel fallen genauso aus. Verwenden Sie stattdessen spezielle Fensterreiniger sowie ein passendes Tuch dazu.

Zweitens: Wartung

Sobald die Fenster wieder sauber sind, kontrollieren Sie alle Metallelemente an Ihren Fenstern: Sollte sich das Fenster nicht richtig öffnen oder schließen lassen, ziehen Sie einen Fensterbauer zur Rate. Er kontrolliert alle Beschläge, Schrauben und Griffe auf ihre Tüchtigkeit und stellt Sie bei Bedarf wieder ein. Wenn alles wieder passt, sollten Sie all diese Elemente vor Korrosion schützen und diese mit Antikorrosionsmitteln bzw. geeigneten Schmiermitteln behandeln.

Drittens: Dichtungen

Im Winter sind die Fenster-Dichtungen wegen der niedrigen Temperaturen besonders anfällig für Beschädigungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ihren Zustand unbedingt abzuchecken. Hier unterscheidet man zwei Arten von Dichtungen:

  • langlebige EPDM-Dichtungen (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) bieten einen sehr guten Schutz gegen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit oder UV-Strahlung. Sie dichten jede Art von Fenstern ideal ab und haben eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren.
  • Fensterdichtungen aus TPE (Thermoplastische Elastomere): die brüchige Variante aus TPE hingegen hält Minusgraden leider nicht 100 % stand und wird deswegen schnell brüchig.

Kaputte Fensterdichtungen führen in dem meisten Fällen zu Zugluft oder können sogar am Fensterrahmen anfrieren und diese ebenfalls beschädigen. Um das zu vermeiden, imprägnieren Sie die Dichtungen z.B. mit Glycerin oder mit speziellen Silikonsprays.

Viertens: Dachflächenfenster

Dachfenster verlangen keine spezielle Wartung vor dem Winter. Es wäre aber sinnvoll, eventuelle Verschmutzungen oder Laub von den Fenstern zu entfernen. Ebenso lohnt es sich, jegliche Beschädigungen am Fensterrahmen zu beheben. Im Handel finden Sie spezielle Spachtelmassen, die dabei helfen.

Die richtige Wartung der Fenster vor dem Winter ist für ihr richtiges Funktionieren von großer Bedeutung. Wenn Sie fachmännische Hilfe im Großraum München benötigen, nutzen Sie unseren Fensterservice oder rufen Sie uns an unter +49 (8124) 53 23 0 und fordern Ihr unverbindliches Angebot an!

Bild 1: © Fotolia, guukaa, Nr. 89945300