Die Wahl der Türen für den Innenbereich ist gar nicht so einfach, weil Innentüren viele wichtige Funktionen erfüllen: Sie schützen vor Lärm, bilden eine zuverlässige Abgrenzung zwischen den Räumen im Haus und sind ein wichtiges Gestaltungselement. Auf dem Markt finden Sie verschiedenste Innentüren, die sich in Öffnungsart, Farbe, Material und Design unterscheiden.  Worauf es beim Kauf von Innentüren zu achten gilt, lesen Sie im Folgenden.

Voraussetzungen für die richtige Planung von Innentüren

Bei der Raumeinteilung Ihrer Wohnräume ist die Wahl der richtigen Zimmertüren essentiell. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass sich Ihre Türen ungehindert öffnen lassen, so dass der zu betretende Raum auch gut einsehbar ist. Ebenso sollten gegenüber liegende Türen nicht gegeneinander bzw. an eine Wand schlagen.

Klimaklassen bei Innentüren berücksichtigen

Innentüren aus Holz unterliegen ständig verschiedenen hygrothermischen Beanspruchungen und können sich durch Temperaturdifferenzen verformen. Um das zu vermeiden, wurden so genannte Klimaklassen festgelegt: Für Innentüren sind die ersten drei von fünf Klassen relevant:

  • Klasse I gilt für Innenraumtüren, wo die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen 5°C und die Luftfeuchtigkeit 20 % beträgt.
  • In Klasse II befinden sich Türen für die Wohnungseingängen mit einer Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von 10°C und der Luftfeuchtigkeitsdifferenz von 35 %.
  • Klasse III bezieht sich auf Türen, die Wohnräume von ungeheizten Räumen wie z.B. Garage trennen. Bei diesen Türen liegen die Temperaturdifferenz bei 20°C und die Feuchtigkeitsdifferenz bei 55 %.

Öffnungsmechanismen bei Zimmertüren

Der Öffnungsmechanismus hat einen großen Einfluss sowohl auf die Konstruktion Ihrer Innentüren als auch auf das Innendesign. Auf dem Markt finden Sie vor allem folgende Varianten:

Anschlagtür

Anschlagtüren (Schwenktüren) sind die am meisten verbauten Türen in deutschen Hauhalten. Diese Türen öffnen sich in eine Richtung, je nachdem, an welcher Seite die Tür angeschlagen ist. Nachteil im Hinblick auf den Platz: Der Türschwenkbereich dieser Türart muss immer frei bleiben.

Schiebetür

Schiebetüren sind eine platzsparende Variante von Innentüren. Sie kommen vor allem in kleinen Räumen oder als Raumteiler zum Einsatz. Schiebetüren sind mit Laufschienen entweder an der Decke oder in der Wand ausgerüstet, wodurch sie sich zur Seite schieben lassen.

Falttür

Falttüren sorgen für wertvollen Raum im Schwenkbereich des Türblattes. Sie lassen sich in Durchgangsbereichen oder als zuverlässige Raumteiler wunderbar verwenden. Diese Türen öffnen und schließen sich wie eine Zierharmonika. Falttüren gibt es in vielen verschiedenen Optiken, passend zur Gestaltung und zum Stil Ihres Innenraums.

Schwingtür

Schwingtüren (Pendeltüren) sind bei jeglichen Durchgängen sehr beliebt, weil sie sich bequem nach innen und nach außen öffnen.

Türoberflächen beeinflussen das Ambiente

Innentüren-Optik richtet sich nach Ihrem eigenen Geschmack. Grundsätzlich können Sie zwischen den verschiedensten Varianten wählen, wie z.B.

  • Dekorfolie (die preisgünstigste Variante, wobei sie schon gegen Kratzer oder Stöße empfindlich ist)
  • CPC (Laminatbeschichtung, deutlich robuster und strapazierfähiger als die Dekorfolie)
  • Lack (steht für zeitlose Optik und modernes Design)
  • Echtholzfurnier (besticht mit seiner warmen Ausstrahlung und einzigartigem Erscheinungsbild)
  • Massivholz (sorgt für natürliches Ambiente und macht jeden Wohnraum zum echten Hingucker)
  • Glas (immer populärer, weil Glastüren den Raum optisch vergrößern und ideal zu jedem Einrichtungsstil passen).

Sie haben noch Fragen zu diesem Thema oder benötigen eine persönliche Beratung für Ihre Türen im Großraum München? Kontaktieren Sie uns doch einfach telefonisch unter +49 (8124) 53 23 0 oder senden Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular!

Bild 2: © Fotolia, Alexandr Bognat, Nr. 123443651