Fensterbänke sind nicht nur dafür gedacht, um Ihre geliebten Pflanzen gut sichtbar zu platzieren. Natürlich erhalten diese direkt am Fenster viel Licht und verschönern das Gesamtbild des Fensters. Aber die Fensterbank hat tatsächlich einen richtigen Nutzen, den viele nicht kennen.

Im folgenden Blogartikel wollen wir Sie darüber aufklären, welche Aufgabe die Fensterbank hat. Außerdem erfahren Sie, welche Materialien zum Einsatz kommen können und worauf Sie bei der Planung einer Fensterbank achten sollten.

Die Fensterbank im Innenraum

Aufgabe der Innenfensterbank

Die Innenfensterbank wird von den meisten Menschen als Dekorationsfläche oder Ablagefläche genutzt. Ob für Kerzenständer oder die geliebten Pflanzen. In den wenigsten Fällen bleibt die Fensterbank einfach leer. Praktischer Stauraum also, oder? Tatsächlich hat die innere Fensterbank heute eine rein optische Funktion.

Da sie aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen kann, lässt sich die Fensterbank selbst natürlich auch als echtes Design-Highlight realisieren. Welche Materialine in Frage kommen, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Materialien für die Innenfensterbank

  • Fensterbänke aus Naturstein: Fensterbänke aus Naturstein, wie Granit oder Quarzit, sind optisch natürlich ein echter Hingucker. Sie gelten als besonders robust, sind andererseits aber auch sehr schwer.
  • Fensterbänke aus Kunststein: Ebenfalls robust und dazu noch pflegeleicht sind Kunststeine. Sie bestehen aus Fragmenten der Originalsteine und speziellen Bindemitteln. Diese sind optisch kaum von den Originalen zu unterscheiden, sind aber in der Regel günstiger.
  • Fensterbänke aus Holz: Holz gilt als das beliebteste und älteste Baumaterial und kommt natürlich auch bei den Fensterbrettern zum Einsatz. Es hat seinen eigenen wohnlichen Charme und lässt sich auf verschiedenste Weise bearbeiten und den individuellen Vorstellungen anpassen. Allerdings ist Holz pflegebedürftig und kann auch preislich deutliche Unterschiede aufzeigen.
  • Pressspanplatten: Fensterbänke aus Pressspanplatten gibt es in unterschiedlichsten Farben und Dekoren. Dank ihrer Kunststoffbeschichtung gelten sie zudem als pflegeleicht und beständig.

Fensterbänke im Außenbereich

Aufgabe der Außenfensterbank

Im Gegensatz zu den Fensterbänken im Innenbereich hat die Außenvariante nicht nur eine optische Funktion. Diese dienen nämlich dem Schutz der Fassade. Wenn es draußen regnet, leiten sie das Regenwasser zügig ab. Gleichzeitig wird so einer Verschmutzung vorgebeugt. Durch unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten tragen diese Fensterbänke natürlich auch zur Optik bei.

Materialien der Außenfensterbank

  • Fensterbänke aus Holz: Aufgrund des hohen Pflegebedarfs ist Holz für den Außenbereich nicht gut geeignet. Sollte es trotzdem gewünscht werden, muss hier eine regelmäßige Versiegelung stattfinden.
  • Fensterbänke aus Kunststoff: Kunststoff kommt bei Fensterbänken häufig zum Einsatz. Er benötigt keine aufwändige pflege und ist in der Anschaffung auch nicht teuer. Außerdem lassen sich Kunststofffensterbänke in verschiedensten Formen und Farben realisieren. Echte Hingucker sind also möglich!
  • Fensterbänke aus Metall: Fensterbänke aus Metall sind besonders robust, haben keinen hohen Pflegeaufwand und sind zudem erschwinglich. Vor allem Fensterbänke aus Aluminium erfreuen sich großer Beliebtheit. Ob eloxiert oder pulverbeschichtet – die Möglichkeiten der farblichen Gestaltung sind groß. Auch Kupfer und Titanzink werden beim Bau von Fensterbänken genutzt. Ein echter Hingucker sind diese vor allem dann, wenn sie leicht verwittern und eine sogenannte Patina ausbilden. Der Glanz des Metalls weicht beim Kupfer einer rotbraunen und bei Titanzink einer dunkelgrauen Oberfläche.

Wer baut Fensterbänke eigentlich ein?

Generell lautet die Empfehlung an dieser Stelle: lassen Sie hier die Experten ran! Mögliche Fehler beim Einbau können später fatale Folgen haben, zum Beispiel bei der Dämmung. Außerdem gestaltet sich auch der Ausbau alter Fensterbretter oft als schwer und kann beim Entfernen zu ungewollten Schäden führen.

Außenfensterbänke werden in der Regel direkt vom Fensterbauunternehmen eingebaut. Das innenliegende Fensterbrett kann hingegen auch von anderen Gewerken, wie Tischler oder Bodenverleger, verbaut werden.

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