Das Streichen von Türen gehört zu den typischen Renovierungsarbeiten, die einfach ab und zu erledigt sein müssen. Mit frisch gestrichenen Türen werten Sie das Innendesign Ihrer Wohnung auf und schützen sie vor dem Eindringen von Feuchtigkeit. Türen in Eigenregie zu streichen ist zwar einfach, aber es nimmt ein bisschen Zeit in Anspruch. Damit das Streichen Ihnen keine Schwierigkeiten bereitet, lesen Sie unsere Tipps.

Diese Türen lassen sich streichen

Am weitesten verbreitet ist das Streichen von Holztüren, weil sie nach ein paar Jahren allmählich unansehnlich werden. Was viele nicht wissen: Auch Türen aus Kunststoff oder Stahl eignen sich durchaus für den Anstrich! Über das Ergebnis entscheiden die von Ihnen ausgewählten Farben oder Lacke. Bei Türrahmen aus Holz empfehlen sich vor allem:

  • Transparente Lacke
  • Beizlacke
  • Acrylfarben
  • Silikatfarben für Holz

Für das Streichen von Kunststoff-Türen können Sie Speziallacke für Kunststoff oder Universallacke auf Acryl-Polyurethan Basis verwenden. Bei Stahltüren kommen vor allem Acrylfarben in Frage.

Richtige Vorbereitung macht es aus

Sobald Sie die richtige Farbe parat haben, können Sie mit den Vorbereitungsarbeiten loslegen. Befreien Sie die Türoberflächen von jeglichen Verschmutzungen, Unebenheiten und beseitigen Sie eventuelle feuchte Stellen am Türrahmen. Das ist sehr wichtig, weil die Farbe richtigen Halt braucht – sonst blättert sie einfach ab. Danach heißt es, den alten Anstrich zu entfernen. Nehmen Sie dafür

  • Schaber bei Holztüren
  • Schleifpapier bzw. Drahtbürste bei Türen aus Kunststoff
  • Abbeizmittel bei Metalltüren.

Türrahmen streichen

Ihr Anstrich hält deutlich besser, wenn Sie vorher eine passende Grundierung auftragen. Danach können Sie einen Basislack verwenden, um Poren zu verschließen. Für das Streichen brauchen Sie unbedingt eine Lasurpinsel bzw. einen Flächenstreicher.

Beim Streichen mit der Pinsel achten Sie darauf, nicht zu viel Farbe auf einmal aufzutragen, weil sie sonst tropft und das Streich-Ergebnis verschlechtert. Führen Sie den Anstrich immer in langen Zügen von Ende zu Ende aus. Begonnen wird immer dort, wo sich die Anschläge befinden. In den meisten Fällen ist es notwendig, zweimal zu streichen.

Tipp: Wesentlich schneller geht es mit einem Farbsprühgerät, welches für gleichmäßige Farbaufträge auch an Ecken und Kanten sorgt. Mit diesem Spezialgerät sparen Sie sich in der Regel auch den zweiten Farbauftrag!

Es darf auch bunt sein

Braune bzw. weiße Türen dominieren in den meisten deutschen Haushalten. Diese Farben passen natürlich zu jedem Einrichtungsstil und sind universell einsetzbar, wobei auch bunte Türen sehr interessant wirken und überhaupt nicht kitschig sein müssen.

Türen in sattem Rot oder Sandgelb zum Beispiel sind lebendig und bringen Schwung in jeden Innenraum – zumal ja nicht alle Türen in der Wohnung bunt sein müssen. Eine besonders gute Figur machen bunte Türen in Kinderzimmern: Sie sorgen für Stimmung, heben sich vom Rest der Wohnung ab und machen gute Laune.

Dasselbe gilt auch für die Art der Oberflächenbeschichtung. Es muss nicht zwingend glänzend sein. Auch matt, halbglänzend oder halbmatt ergibt in Verbindung mit dem richtigen Farbton das gewisse Etwas.

Sie planen eine Runderneuerung Ihrer Türen im Großraum München, scheuen aber den Aufwand oder benötigen Unterstützung bei der Farb- und Materialauswahl? Rumpfinger hilft: Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular!

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